Bei einer Runde durch den nahen Nordschwarzwald wollte ich die Eignung meines neuesten Objektivs (Zoom 70–200/f4) für Radtouren testen.
Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass ich am liebsten im Brennweitenbereich von 50 bis 300 Millimetern fotografiere und somit eine andere Fotoästhetik bevorzuge als mit modernen Handys möglich ist, die primär für den Weitwinkelbereich ausgelegt sind. Das gilt auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die KI aktueller Handys eine Qualität liefert, die mit einer professionellen Vollformatkamera nicht ohne Weiteres zu übertreffen ist. Die Auseinandersetzung mit dem Motiv und dem Bildausschnitt nimmt einem das Handy allerdings (noch) nicht ab, wie die grottenschlechten Knipser-Bilder, die den Speicher der Handys bzw. die Clouddatenbanken füllen, erbarmungslos vor Augen führen.
Für mich als Ü60 ist Fotografieren weiterhin Handwerk und das Handy nur ein Notbehelf. Ich liebe die Herausforderung der »richtigen« Fotografie, auch wenn sich hier Lust und Frust die Waage halten – so auch auf meiner 65-Kilometer-Runde im Dreieck Bad Liebenzell, Calw und Agenbach ;-)
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